A jug was broken in Eve’s room one night. A trial is held in the small village of Huisum, and it gradually becomes clear that Judge Adam himself broke into Eve’s room, sexually assaulted her, and fled—breaking the jug in the process. Yet the judge refuses to take responsibility for his actions. And then Eve speaks. Heinrich von Kleist’s text, over 200 years old, reads as highly relevant today, in an era of internationally visible trials regarding systems of abuse by men against women and in the wake of #MeToo. At the same time, Kleist’s vivid characterization, his situational comedy, and his precise wordplay captivate the reader. Yet beneath the surface, existential questions emerge: How can justice be fought for when even the judge himself has no interest in addressing the issue?
Extra
Einführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn in der Bar
Gastspiel Staatstheater Mainz, Der zerbrochne Krug; v.l.n.r.: Luise Ehl, Carl Gruebel, Hannah von Peinen, Iris Atzwanger, Vincent Doddema, Clara Schwinning, Andrea Quirbach | Foto: Andreas Etter
Gastspiel Staatstheater Mainz, Der zerbrochne Krug; v.l.n.r.: Luise Ehl, Vincent Doddema | Foto: Andreas Etter
Gastspiel Staatstheater Mainz, Der zerbrochne Krug; v.l.n.r.: Andrea Quirbach, Vincent Doddema | Foto: Andreas Etter
Gastspiel Staatstheater Mainz, Der zerbrochne Krug; v.l.n.r.: Luise Ehl, Carl Gruebel, Iris Atzwanger, Hannah von Peinen, Vincent Doddema, Clara Schwinning, Andrea Quirbach | Foto: Andreas Etter
Gastspiel Staatstheater Mainz, Der zerbrochne Krug; v.l.n.r.: Hannah von Peinen, Clara Schwinning | Foto: Andreas Etter
Gastspiel Staatstheater Mainz, Der zerbrochne Krug; v.l.n.r.: Hannah von Peinen, Vincent Doddema | Foto: Andreas Etter
Gastspiel Staatstheater Mainz, Der zerbrochne Krug; v.l.n.r.: Hannah von Peinen, Vincent Doddema | Foto: Andreas Etter
Gastspiel Staatstheater Mainz, Der zerbrochne Krug, Luise Ehl | Foto: Andreas Etter
Gastspiel Staatstheater Mainz, Der zerbrochne Krug; v.l.n.r.: Hannah von Peinen, Clara Schwinning, Andrea Quirbach, Vincent Doddema | Foto: Andreas Etter
Gastspiel Staatstheater Mainz, Der zerbrochne Krug; v.l.n.r.: Carl Grübel, Vincent Doddema | Foto: Andreas Etter
Gastspiel Staatstheater Mainz, Der zerbrochne Krug; v.l.n.r.: Andrea Quirbach, Luise Ehl, Vincent Doddema | Foto: Andreas Etter
Gastspiel Staatstheater Mainz, Der zerbrochne Krug; v.l.n.r.: Hannah von Peinen, Carl Gruebel, Vincent Doddema | Foto: Andreas Etter
Gastspiel Staatstheater Mainz, Der zerbrochne Krug; v.l.n.r.: Clara Schwinning, Vincent Doddema | Foto: Andreas Etter
Gastspiel Staatstheater Mainz, Der zerbrochne Krug, Luise Ehl | Foto: Andreas Etter
Gastspiel Staatstheater Mainz, Der zerbrochne Krug; v.l.n.r.: Andrea Quirbach, Iris Atzwanger, Hannah von Peinen, Clara-Schwinning | Foto: Andreas Etter
Gastspiel Staatstheater Mainz, Der zerbrochne Krug; v.l.n.r.: Carl Grübel, Clara Schwinning, Hannah von Peinen, Andrea Quirbach, Vincent Doddema, Luise Ehl | Foto: Andreas Etter
Trailer
(c) Andreas Etter
Pressestimmen zur Premiere in Mainz
„Die feministische Lesart in der Inszenierung von Kathrin Mädler am Staatstheater Mainz wird manifest unter anderem durch eine Gerichtsrätin Walter, die zur Revision aus Utrecht ins fiktive Kaff Huisum kommt. Die oberste Machtinstanz ist also eine Frau; Hannah von Peinen ist aufgemacht mit Weißhaar-Turmfrisur und Lackleder-Hosenanzug in Schweinchenrosa. Ihre Anweisungen gibt sie in einer gewissen sardonischen Süffisanz überwiegend von der obersten der monumentalen Stufen aus, die Ausstatterin Franziska Isensee entworfen hat. Auch der Schreiber Licht, der in der Tat Licht in die Sache bringen will, ist hier weiblich. Clara Schwinnig hantiert mit einem Handy, was – randständige Kritik an einer äußerst gelungenen Theaterarbeit – keinerlei Mehrwert hat. Riesenhaft erstreckt sich über die Stufen ein Bild, das Gemälde „Susanna im Bade“ der italienischen Barockmalerin Artemisia Gentileschi, die nach einer Vergewaltigung mit der Malerei begonnen haben soll.” Stefan Michalzik, Frankfurter Rundschau
„Die Kleist Komödie wird hier zum zornigen Beitrag in der #metoo-Debatte. (…) weil sie in Mainz die gallige Variant-Fassung spielen, kriegt das Opfer am Ende seine Abrechnung: ein schmerzhaft scharfer Monolog vor dem Adam nicht wegrennt wie bei Kleist. Lauernd langsam geht er ab, verzieht sich vor die erste Zuschauerreihe. Keine Ausflucht mehr und keine Flucht. Das ist in Mainz die faire Höchststrafe für den Dorfrichter.” Stefan Benz, Mainz-Spitze