Satellit der guten Hoffnung

Das Theater Oberhausen auf der Marktstraße

Am 16. Oktober 2026 eröffnen wir eine neue Spielstätte in der Markstraße 119 (Ecke Nohlstraße). In einem ehemaligen Eiscafé entsteht ein neuer Begnungsort, der zugleich Workshopraum, Theaterlabor, Tanzatelier, Konzertbar, Ort für Gespräche, Aufenthaltscafé, und manchmal auch Probebühne oder Theaterkneipe sein kann. Ein zwangloser Raum, zu dem die Tür an sechs Tagen der Woche weit offen steht und in dem Konsum keine Pflicht ist.

Die Marktstraße – als die Zechen noch qualmten Zentrum von Oberhausen – ist heute ein Ort des Wandels. Mit dem Satelliten der Guten Hoffnung möchte das Theater Oberhausen ein Teil der Marktstraße werden, die dortigen Nachbarschaften kennenlernen und neue Begegnungsformate und Kunstformen erproben.

An jeweils wiederkehrenden Tagen entsteht aus dem Theater heraus mit den Sparten Schauspiel, Urban Arts, Junges Theater, Open Haus sowie in Kooperation mit lokalen Initiativen, Partner:innen und Nachbar:innen der Marktstraße ein Programm der offenen Tür.

NO KINGS schreiben wir in großen Lettern auch an die Fassade unseres Satelliten der Guten Hoffnung: Denn hier wollen wir nicht nur einen neuen Spielort schaffen, der abseits des etablierten Theatergebäudes liegt, sondern auch in partizipativen Workshops, künstlerischen Programmen und im Dialog mit der direkten Nachbarschaft gesellschaftliche Alternativen erproben. Bewährtes und Unfertiges, Partizipatives und Unterhaltsames findet hier einen neuen Ort.

Zum Projekt

Mit dem Satelliten der Guten Hoffnung wurde das Theater Oberhausen als eine von 50 Kulturinstitutionen ausgewählt, im Rahmen des Förderprogramms „Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen“ der Kulturstiftung des Bundes
innovative Zukunftsprojekte zu erproben. Über einen Zeitraum von vier Wochen wird der Satellit der Guten Hoffnung auf der Oberhausener Marktstraße so zu einem partizipativen Laboratorium für das Theater und die ganze Stadt.

Gefördert durch „Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen“, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes. Das Programm wird in Kooperation mit Bureau Ritter als Programmbüro durchgeführt. Die Kulturstiftung des Bundes wird gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.