Pünktchen und Anton

Pünktchen und Anton

nach Erich Kästner6+
Premiere 12.11.22
Dauer ca. 1 Stunde 10 Minuten
keine Pause
Junges Theater
Großes Haus
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Veranstaltungen

So. 11.12.22 15:00 Uhr
Mo. 12.12.22 09:30 Uhr
  Ausverkauft
Mo. 12.12.22 11:45 Uhr
Di. 13.12.22 09:30 Uhr
Di. 13.12.22 11:45 Uhr
So. 18.12.22 16:00 Uhr
Mo. 19.12.22 09:30 Uhr
Mo. 19.12.22 11:45 Uhr
Di. 20.12.22 09:30 Uhr
Di. 20.12.22 11:45 Uhr
Mi. 21.12.22 09:30 Uhr
Mi. 21.12.22 11:45 Uhr
Do. 22.12.22 09:30 Uhr
Do. 22.12.22 11:45 Uhr
Mo. 26.12.22 16:00 Uhr
Do. 29.12.22 16:00 Uhr
So. 29.01.23 15:00 Uhr
So. 12.02.23 16:00 Uhr
So. 11.12.22 18:00 Uhr
So. 11.12.22 11:00 Uhr
Do. 26.01.23 09:30 Uhr
Fr. 27.01.23 09:30 Uhr
Fr. 27.01.23 11:45 Uhr
Mo. 30.01.23 09:30 Uhr
  Ausverkauft
Mo. 30.01.23 11:45 Uhr
Di. 31.01.23 09:30 Uhr
Di. 31.01.23 11:45 Uhr

Luise Pogge, genannt Pünktchen, ist eine Tochter aus „gutem Hause“. Mit ihren Eltern, einer Haushälterin und einem Kindermädchen wohnt sie in einer großen Villa. Die Pogges haben wenig Zeit für ihr Kind, da Herr Pogge zu viel arbeiten, und Frau Pogge zu viel shoppen gehen muss. Pünktchens bester Freund Anton dagegen wohnt mit seiner Mutter in einer kleinen Wohnung. Da sie gerade erst von einer schlimmen Krankheit genesen ist, verkauft Anton nachts auf der Straße Schnürsenkel, um seine Mutter zu unterstützen. Keine Frage, dass Pünktchen ihn damit nicht alleine lässt: Seite an Seite steht sie mit Anton auf der Straße, verkauft Streichhölzer und gibt ihm ihre Einnahmen. Fräulein Andacht, das übellaunige Kindermädchen, steht ebenfalls jede Nacht dabei, da sie zusätzliches Geld für ihren zwielichtigen Verlobten Robert beschaffen möchte. Bis eine Nacht alles verändert. Eine Nacht, in der Pünktchen und Anton allen beweisen, worum es im Leben wirklich geht …

Erich Kästners Geschichte ist ein liebenswert optimistischer Blick auf eine Welt, in der eine echte Freundschaft sehr wohl Berge versetzen kann und Klassenschranken überwunden werden. Kästners Großstadtroman von 1931 wagte es früh, Kinder als eigenwillige, unabhängige Persönlichkeiten zu erzählen. Pünktchen und Anton umgehen alle Widrigkeiten des Alltags, um eine bedingungslose Solidarität für einander zu leben, die die grundsätzlich realistische Handlung ins Märchenhafte und Zeitlose entführt.

Erich Kästner (1899–1974) war Schriftsteller, Journalist und Drehbuchautor. Er schrieb auch für Erwachsene, wurde aber für seine Kinderromane berühmt. Kästners Texte zeigen mutige, zupackende junge Held:innen, deren unverfälschte Denkweise Fehler der Erwachsenenwelt aufdecken. Die Handlungen sind satirisch überzogen und zugespitzt, aber sie haben immer den Klang des echten Erlebens und Empfindens.  

Aktion

Malt eure Lieblingsfigur oder eine besonders spannende Szene aus der Produktion auf ein DIN-A4 -Blatt und schickt es uns an Theaterpädagogin Anke Weingarte, weingarte@theater-oberhausen.de für unsere diesjährige Märchen-Galerie.


Meldet euch auch zu unserem theaterpädagogischen Workshop zum Thema Märchen am 26. November 2022, 14–17 Uhr, für 8–11 Jährige, unter weingarte@theater-oberhausen.de, an.

Team

Regie
Bühne & Kostüme
Musik
Dramaturgie
Theaterpädagogik

Bilder

Trailer

Pressestimmen

„Wie sich die Köchin mit ihrer Bratpfanne, und der Ganove mit Taschenlampe in wahrer Stummfilm-Artistik umschleichen und den Knockout für köstliche Momente hinauszögern; das ist ganz großer Theaterspaß. Man hat große Gefühle, aber schmilzt nicht im Sentiment – ein Spiel zwischen Zärtlichkeit und Distanz, das bis in die actionreichen Verfolgungsjagden zwischen den Kulissenwänden trägt. Mit pointensattem Kästner-Witz begeistert das Theater Oberhausen die Jüngsten im Publikum ebenso zielsicher wie die Großen.“ Ralph Wilms, WAZ